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Bei uns in Bingen wurde die "Fasnet" schon immer mehr oder weniger von Gruppierungen ( Fasnetspieler, Bräutler, Elferrat . . .) dargestellt. Doch am 14. August 1967 gründetet 10 Personen im Gasthaus "Engel" eine Narrenzunft. Den Gründungsmitgliedern war es wichtig, dass ein Brauchtum aus der Vergangenheit in die Zukunft weitergetragen wird. Während der Amtszeit, als Vorstand und Zunftmeister, von Paul Lang 1975 - 1995 wurde die Narrenzunft aufgebaut.
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1967 am 14. August Gründung der Narrenzunft im Gasthaus Engel zu Bingen
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1977 ist auf Initiative von W. Huber und F.J. Ziegler der "Benger - Schnäpper" ins Leben gerufen worden.
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1980 wurde der Fanfarenzug gegründet
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1983 Die Narrenzunft Bingen ist Gründungsmitglied im Alb-Lauchert-Ring
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1985, 1992 und 1998 Ausrichter des Alb-Lauchert Ringtreffen
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1998 Neugründung der Untergruppe "Hans Hödiö"
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Die Narrenzunft beteiligt sich an Fasnetsveranstaltungen u. Umzügen benachbarter und befreundeter Zünfte, aber auch im ganzen Süddeutschen Raum. Der Narrenzunft Bingen gehören ca 300 Mitglieder an, aufgeteilt in aktive und passive.
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Zunftrat
Der Zunftrat: Der Zunftrat ist als ein Relikt der 13 Edlen aus Hornstein zurückzuführen. Denn vom 13. bis 16. Jahrhundert hatten die Freiherren von Hornstein die Zehntrechte und die Lehensherrschaft in Bingen inne. Der Zunftrat passte nicht so recht zur umgestalteten Zunft, deshalb wurde den Räten 1985 ein neues Häs angezogen, welches 1998 erneuert wurde. An der Spitze steht der Zunftmeister. Seit 1995 ist dies Martin Will.
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Bräutlingsgesellen
Die Bräutlingsgesellen: Über das Bräuteln wurde schon vieles berichtet u. geschrieben, so daß es schwierig ist, etwas Verlässliches zu nennen. Als sicher gilt, Dass dieser aus der Heidnischen Zeit stammt u. dass die "Bräutelstange" eine Art "Fruchtbarkeitsstange" darstellen soll. In der Gemeinde Bingen, so berichten die Geschichtsschreiber, geht das Bräuteln bis ins 18. Jahrhundert zurück. Im IOrt werden heute die Neuzugezogenen und die Neuvermählten sowie diejenigen die zum ersten Mal Vater geworden sind, gebräutelt. Das traditionelle Bräuteln findet immer am Fasnets-Dienstag-Morgen in der Sandbühlhalle statt.
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Hans Hödiö
Die Figur Hans-Hödiö: Der "Räuber" der aus dem Welschland ausgestoßen wurde und auf den Schatzberg flüchtete. Er nahm den Bauern Hab und Gut, überfiel und beklaute jeden der ihm über den Weg lief. Immer mehr Menschen schlossen sich ihm an, es wurde eine richtige Räuberbande. Die Ritter im Lande taten sich zusammen, um "Hans Hödiö" zu strafen. Sie brannten sein Haus nieder. "Hans - Hödiö" liegt seitdem verschüttet unter den Trümmern. Der Sage nach aber ruht er nicht. Er geistert durch die Wälder vom Schatzberg und läßt sein schreckliches "HÖDIÖ" ertönen, daher auch der Narrenruf der Gruppe. HANS - HÖDIÖ
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Schnäpper
Die Figur "Der Benger-Schnäpper" Im Jahre 1395, als Bingen noch Freidorf war, und die Montfort/Hohenzollerische Grenze die beiden Gemeinden Bingen und Hitzkofen trennte, hatte die männliche Jugend aus Bingen einen eigenartigen Brauch, fremde Burschen von ihren Mädchen fern zu halten. Am Felsen an der Lauchert standen sie und schnappten fremde Eindringlinge und warfen sie in die Lauchert. Unten an der Kurve wurden sie dann wieder herausgefischt - so will es wenigstens die Überlieferung wissen. daher auch der Narrenruf Benger Schnäpper.
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